Stress
Jeder kennt ihn, keiner mag ihn. Trotzdem ist Stress für viele von uns zumindest zeitweise unvermeidbar. Hier finden Sie Informationen zu Stressprävention und zum richtigen Umgang mit Stress.
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Prävention von Stresserkrankungen? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Was ist Eustress und Distress?
Was versteht man unter den Begriffen Eustress und Distress?
Als "Eustress" bezeichnet man den Stress, den eine Herausforderung verursacht, der wir uns gewachsen fühlen. Er gehört zu einem gesunden Leben und kann eine durchaus positive Wirkung auf unsere Leistung und unser Wohlbefinden haben. Auf eine Phase der Anspannung folgt dabei eine Phase der Entspannung. Kommt es nie mehr zur Entspannung mehr, sondern dauert der Stress an und fühlen wir uns überfordert, spricht man von Distress. Dieser "negative" Stress kann auf Dauer unserer Gesundheit schaden.
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Positives Denken gegen Stress?
Kann positives Denken bei Stress helfen?
Ja. Eine positive Einstellung zum Leben hilft, mit Stresssituationen besser umzugehen. Außerdem kann durch positive Gefühle die durch Stress oft geschwächte Immunabwehr wieder gestärkt werden. Positiv denken sollte jedoch nicht heißen, sich alles "schönzureden". Positiv denken heißt vielmehr, sich zum einen der schönen Momente, Erfahrungen und Dinge im Leben zu erinnern, sich bewusst zu machen, dass man bislang bereits einige schwierige Situationen gemeistert hat. Aber auch, dass man sich daran erinnert, dass Freunde und Familie zur Seite stehen. Aus solchen Gedanken erwächst Zuversicht und Kraft für schwierigere Zeiten.
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Was ist Progressive Muskelentspannung?
Was kann man sich unter Progressiver Muskelentspannung vorstellen und wofür ist sie gut?
Bei der Progressiven Muskelentspannung werden bestimmte Muskelgruppen bewusst einige Sekunden angespannt und dann wieder losgelassen. Die Entspannung der Muskeln wird durch den Gegensatz zu der vorherigen Anspannung nun intensiver wahrgenommen. Ziel der Progressiven Muskelentspannung ist es, einen Zustand tiefer Entspannung des Körpers zu erreichen. Die Methode eignet sich daher gut, um Stress oder Unruhe abzubauen und Muskelverspannungen zu lockern. Außerdem lässt sie sich überall anwenden: im Büro, im Zug oder Flugzeug, während einer Rast nach langer Autofahrt oder auch im Bett vor dem Einschlafen (um Schlafstörungen entgegenzuwirken).
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Was ist Autogenes Training?
Was ist Autogenes Training eigentlich genau und wie funktioniert es?
Beim Autogenen Training geht es darum, sich mithilfe von Selbstbeeinflussung (Autosuggestion) in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Die im Liegen oder entspannten Sitzen durchgeführten Übungen bestehen aus kurzen formelhaften Vorstellungen - z. B. "Meine Arme und Beine sind schwer" - , die sich der Übende konzentriert mehrere Male im Geiste vorsagt. Dabei versucht er, sich diese Vorstellungen möglichst intensiv vor sein "inneres" Auge zu führen. Die innere Vorstellung von schweren Armen und Beinen z. B. löst eine Entspannung der Muskeln aus. "Mein Herz schlägt ruhig" ist eine andere mögliche Vorstellung, die den Puls verlangsamen und den Übenden zur Ruhe kommen lassen soll. Mit zunehmendem Training verstärkt sich die Wirkung der Übungen, so dass schon in kurzer Zeit eine tiefe Entspannung zu erreichen ist.
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Wie kann man einem Burnout vorbeugen?
Welche Präventionsmaßnahmen zur Vorbeugung eines Burnout-Syndroms gibt es?
Im Betrieb trägt der Arbeitgeber die "Fürsorgepflicht" gegenüber seinen Mitarbeitern. Diese beinhaltet auch die Pflicht Mobbing im Unternehmen vorzubeugen und ggf. bereits vorhandenes Mobbing im Unternehmen schnell zu stoppen. Dabei kann der Arbeitgeber unter anderem auf folgende Maßnahmen zurück greifen:
- Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter
- Schulungen für soziale Kompetenz und kommunikative Strukturen im Team
- Maßnahmen zur Verbesserung des Betriebsklimas
- Hilfeangebote für gemobbte Angestellte
- Personalrat und Betriebsvereinbarungen gegen Mobbing
- Beratungsangebote bei psychischen Problemen
- Rasche Versetzung oder Kündigung des Täters
- Offene Aussprachen
- Analysieren der Situation
- Schulungen für Führungskräfte zur Konfliktlösung
Damit Beschäftigte Mobbing eigenständig vorbeugen können, ist der richtige Umgang mit Konflikten wichtig. Informationen hierzu erhalten Sie in Konfliktlösungsseminaren oder passender Literatur ("Emotionen am Arbeitsplatz: Teamkonflikte erkennen und lösen" von Franz Will). Ebenso bedeutend ist die Integration in das Team. Außenstehende sind "anfälliger" für Mobbing. Zeigen Sie Engagement und Interesse bei der Teamarbeit und an der Arbeit Ihrer Kollegen.Sollte es im Job mal wieder stressig sein, achten Sie darauf, dass Sie den Ärger nicht unwillkürlich an Ihren Kollegen oder zu Hause raus lassen. Regelmäßige Entspannungsübungen können helfen Stress schneller abzubauen und in stressigen Situationen besser reagieren zu können. Passende Kurse finden Sie in unserer Kursdatenbank.
Sollten Sie bereits gemobbt werden, erhalten Sie in unserem Topartikel "Für gutes Klima sorgen" nähere Informationen im Umgang mit Mobbing.
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Welche Präventionsmaßnahmen zur Vorbeugung eines Burn-Out-Syndroms gibt es?
Welche Präventionsmaßnahmen zur Vorbeugung eines Burn-Out-Syndroms gibt es? Wie wirken diese Präventionsmaßnahmen?
Präventionsmaßnahmen können entweder am Individuum selbst oder am Arbeitsplatz ansetzen. Wichtige Voraussetzung ist ein ausgewogenes, klar abgegrenztes Verhältnis von Arbeit und Freizeit und die Fähigkeit, das berufliche Handeln kritisch reflektieren zu können. In der Arbeitsplatzgestaltung sollten Institutionen auf Entlastungsmöglichkeiten durch Kolleginnen und Kollegen achten. Speziell in helfenden Berufen sind Arbeitsphasen für eine kritische Reflektion beruflichen Handelns, wie sie z.B. Supervision leisten kann, von zentraler Bedeutung.
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