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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Fahrrad Checkup? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Frühjahrs-Check im Fachgeschäft

    Kann ich den Frühjahrscheck auch im Fachgeschäft machen lassen?

    Natürlich kann man den großen Fahrrad-Check nach der Winterpause auch im Fachgeschäft durchführen lassen. So geht man sicher, dass alles von Profi-Hand geschieht und natürlich ist es um ein vielfaches komfortabler. Dort kontrolliert ein Fachmann alle Schrauben und zieht sie bei Bedarf nach. Außerdem wird die Kette auf Verschleiß untersucht und die Schaltung überprüft. Auch die Bremsanlage, die Speichenspannung und die Lichtanlage werden getestet. So eine Durchsicht im Fachgeschäft kostet etwa 30 Euro.

  • Dynamo-Pflicht

    Was hat es mit der Dynamo-Pflicht auf sich?

    Es gibt sie nicht mehr. Seit dem 01. August 2013 dürfen Fahrräder mit Akku- bzw. Batteriebeleuchtung betrieben werden. Die Vorschrift, dass an Fahrrädern, die im Straßenverkehr benutzt werden, eine Dynamobeleuchtung vorhanden sein muss, ist seitdem hinfällig. Die neue Regelung besagt, dass Ansteck-Lampen mit Akku/Batterie als einzige Lichtquelle erlaubt sind, wenn sie über eine amtliche Bauartgenehmigung verfügen. Diese erkennt man an dem typischen Prüfzeichen mit Wellenlinie, dem Großbuchstaben "K" und einer drei- bis fünfstelligen Ziffer.

  • Fahrrad-Typen

    Wo liegt der Unterschied zwischen den einzelnen Fahrrad-Typen?

    Die Bezeichnung von Fahrrädern ist nicht allgemein gültig und deshalb mitunter sehr verwirrend. Die meisten Bezeichnungen wie bspw. ?Trekking-Rad? erwecken den Eindruck, dass ein bestimmter Fahrradtyp nur für einen bestimmten Einsatzzweck geeignet sei. Das ist aber nur in wenigen Ausnahmen der Fall, wie beispielsweise beim Rennrad. Fahrräder, die gut für den Alltag geeignet sind, findet man unter den Bezeichnungen Citybike, Trekking- oder Touringbike, Reiserad, Touren- oder Hollandrad und natürlich das Kinderrad. Hybrid- und Fitnessbikes sind für Sport und Alltag gedacht wohingegen das Rennrad, Mountainbike, BMX und Trial dem sportlich ambitionierten Fahren vorbehalten sind.

  • Schaltungen

    Wie wichtig ist die Anzahl der Gänge bei einem Fahrrad und wo liegen die Unterschiede?

    Es gibt eine hohe Vielfalt an Fahrradschaltungen und Modellen. Je nachdem wo man mit seinem Fahrrad unterwegs sein möchte, kann man sich die beste Schaltung für das vorhandene Gelände aussuchen. Wenn man beispielsweise überwiegend auf flachem Gelände und über kurze Strecken unterwegs ist, reicht möglicherweise eine 3-Gang-Schaltung aus. 5 bis 9 Gänge sind ideal um bei starkem Gegenwind und geringen bis mittleren Steigungen den passenden Gang für sich zu finden. Wenn man jedoch sehr häufig steile und längere Steigungen fährt, braucht man eine Schaltung, die über deutlich mehr Gänge verfügt. Die Anzahl der Gänge allein sagt allerdings noch nichts über die Eignung für steile Langstreckensteigungen aus. Diese wird durch das Übersetzungsverhältnis bestimmt. Und diese ist dann optimal, wenn sie es möglich macht, im kleinsten Gang noch leicht tretend über Berge und im höchsten Gang bergab gerade noch mittreten zu können. Achtung: Bei Kettenschaltungen ist die Angabe der Gänge mitunter irreführend. Wenn beispielsweise von 27 Gängen die Rede ist, so bedeutet das, dass es 27 theoretische Schaltkombinationen gibt. Tatsächlich sind es aber nur 18-20 nutzbare Gänge. Mit der Anzahl der Gänge können die Gangsprünge kleiner gestuft werden.

  • Sattel

    Welche Arten von Fahrradsätteln gibt es und wie pflegt man sie?

    Es gibt grundlegend drei verschiedene Hauptgruppen von Sätteln. Das sind zum einen Kunststoffsättel mit verschiedenen Dämpfungsfüllungen wie beispielsweise Schaumstoff, Gel etc. Daneben erhält man Kunststoffsättel mit oder ohne Dämpfungseinlagen und Leder- oder Kunstlederbezug und zu guter Letzt wären da noch die Kernledersättel. Kunststoffsättel sind sehr pflegeleicht. Um sie vor UV-Strahlung und Temperatureinflüssen zu schützen, kann man einen Sattelüberzug verwenden. Ledersättel sollten hin- und wieder eingefettet werden. Einmal alle 6 Monate ist dabei eine gute Richtzahl.

  • Austausch von Bremsbelägen

    Wie tausche ich Bremsbeläge aus?

    Bremsbeläge von Felgenbremsen kann man problemlos selbst austauschen. Als ersten muss dafür der Bremszug aus den Felgenzangen ausgehoben werden. Es könnte sein, dass zunächst das Rad ausgebaut werden muss, um die Beläge aus der Bremse zu bekommen. Die Bremsschuhe lassen sich mit einem Inbusschlüssel lösen. Am besten fotografiert man vor dem Auseinandernehmen alles in seinem Ursprungszustand. Denn auf der langen Schraube liegen verschiedene Unterlegscheiben. Diese müssen später in der gleichen Reihenfolge wieder montiert werden. Um sicher zu gehen, die richtigen Bremsbeläge zu kaufen, kann man die alten als Vorlage mit ins Geschäft nehmen. Nach der Montage, muss die Bremse neu justiert werden.

  • Abgenutzte Bremsen

    Woran erkennt man abgenutzte Bremsen?

    Alle Bremsbeläge besitzen Markierungen. Daran kann man ganz einfach den Verschleiß ablesen. Wenn der Belag bis auf diese Kerben runter gefahren ist, müssen die Beläge ausgetauscht werden. Bei Felgenbremsen kann man das selbst machen, Scheibenbremsen sollten besser in der Werkstatt gewartet werden.

  • Fahrradreiniger

    Was ist das Besondere an Fahrradreinigern?

    Spezielle Fahrradreiniger lösen nicht nur den oft sehr hartnäckigen Schmutz am Drahtesel, sondern schonen dabei auch das Material. Dichtungen, Reifengummi und Lacke sollten bei der Reinigung nicht beschädigt werden, aber dennoch will man das Rad gründlich sauber bekommen. Auf diese Kombination aus reinigen und schonen sind die Fahrradreiniger perfekt abgestimmt. Zudem achten die Hersteller auf Gesundheits- und Umweltverträglichkeit. Die meisten Reiniger sind biologisch abbaubar. Dennoch sollte man beim Putzen möglichst Handschuhe tragen und den Sprühnebel nicht einatmen.

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