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Alle helfen mit: Aufgabenverteilung in der Familie

Wenn mehrere Personen zusammenleben, sollte die logische Konsequenz daraus sein, dass alle mit anpacken, um den Haushalt zu managen. In der Realität sieht das allerdings häufig anders aus, insbesondere wenn diese Personen zu einer Familie gehören. Eine Studie des Rheingold-Instituts besagt beispielsweise, dass ein Drittel der Mütter ihren Partner nicht als Entlastung empfinden, sondern als zusätzliches Kind, um das sie sich auch noch kümmern müssen. Männer, wir müssen reden!

Bild: © Radius Images/Corbis
© Radius Images/Corbis

Haushalt und putzen wird von den meisten Männern nach wie vor als unmännlich empfunden. Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte sowohl Männer als auch Frauen zu ihren Einstellungen in Sachen Familienleben und Hausarbeit. Das Resultat: Haushalt und Familie sind immer noch Frauensache. Satte 77 Prozent der Mütter leisten hierbei den größten Anteil, während die Männer den kleineren Teil oder gar nichts tun. Weshalb machen diese Männer das? Weil sie es können! 

Mütter: Lasst euch helfen!

Wir plädieren für eine gerechtere Aufgabenverteilung in der Familie – sowohl zwischen Männern und Frauen als auch den dazu gehörigen Kindern. Alle müssen an einen Tisch, denn alle sitzen nun mal als Familie an einem Tisch. Doch im selben Maße wie die Männer und Kinder lernen müssen Aufgaben zu übernehmen, sollten Mütter es sich angewöhnen, Verantwortung abzugeben. Auch das will gelernt sein. 

Perfektionismus war gestern

Mütter, die Aufgaben abgeben, müssen akzeptieren können, dass im Umkehrschluss nicht immer alles so perfekt laufen wird, wie sie es gerne hätten. Nicht jedes Familienmitglied hat die gleiche Vorstellung davon, wie eine Aufgabe zu erledigen ist, und so wird es viel Geduld und Mut brauchen, die Dinge so geschehen zu lassen wie sie geschehen.

Alle Aufgaben auf den Tisch

Am Anfang sollten alle Familienmitglieder gemeinsam überlegen, welche Aufgaben es gibt und wer sie übernehmen könnte. Auch die ganz Kleinen können dabei schon mit einbezogen werden. Dabei geht es in erster Linie darum, sie an den Familienaufgaben zu beteiligen, eine Gewohnheit daraus zu machen und nicht darum, dass sie tatsächlich eine hilfreiche Kraft im Haushalt sein können, zumindest noch nicht. Aber selbst 2-jährige können Dinge in den Mülleimer werfen oder die Wäsche in die Waschmaschine tun.  

Als nächstes wird ein Plan erstellt, welche Aufgabe wann erledigt wird und von wem. Eine gute Planung ist das oberste Leitprinzip eines jedes Managementsystems auch des Familienmanagements. Doch nicht nur die eher lästigen Pflichten gehören in diesen Plan, auch die angenehmen Termine: gemeinsame Zeit als Familie, der wöchentliche Kaffeebesuch bei Oma und Opa, Mamas Meditations- und Yogastunde, Papas Skatabend, die Reitstunde, das Fußballturnier etc. pp. 

Kraft tanken

Das Leben besteht nicht nur aus Pflichten. Wenn diese gut aufgeteilt werden, bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge. Außerdem bedingt das eine das andere. Insbesondere berufstätige Mütter müssen lernen, mit ihren Kraftreserven zu haushalten und die nötige Balance zu finden. Eine gerechte Aufgabenverteilung und Zeit für sich helfen dabei.

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