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Erholen – aber richtig: Wie gelingt Erholung?

Pausen, Freizeit, Urlaub – all das soll Erholung und Entspannung bringen. Aber was, wenn man sich nach dem Wochenende noch immer genauso gestresst fühlt wie davor? Oder wenn man abends nach der Arbeit einfach nicht abschalten kann, nicht zur Ruhe kommt? Wie funktioniert Erholung richtig?

Bild: © Moment/cultura/Corbis
© Moment/cultura/Corbis

Weshalb fällt es uns oftmals leichter, Termine wahrzunehmen oder lästige Pflichten von unserer Tagesagenda zu erfüllen, als uns schlicht und einfach zu erholen, Entspannung zu finden? Auch Entspannung will gelernt sein! Wichtig ist, sich dafür Zeit zu nehmen und nicht nur Arbeitsaufgaben, sondern auch Zeit für Erholung und Entspannung einzuplanen. Schnappen Sie sich Ihren Terminkalender und setzen Sie sich Ihre Erholungstermine.

Entspannung als Pflichttermin

Planung allein reicht natürlich noch nicht ganz. Auch die Art der Erholung sollte im Kalender festgehalten werden. Das kann in etwa so aussehen: Um 10 Uhr gehe ich zum Meeting, danach noch der Kundentermin um 11 und um 12 Uhr mache ich einen ausgedehnten, achtsamen Spaziergang im Park. Welche Art der Erholung für Sie die richtige ist, hängt ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Sind Sie sich selbst nicht sicher, hilft nur das Ausprobieren. Die einen tanken auf, wenn Sie zur Entspannung eine Runde joggen gehen, die anderen meditieren oder machen Yoga, einige können richtig gut entspannen, wenn Sie sich mit Freunden treffen und austauschen. Welcher Typ sind Sie? Finden Sie es heraus!

Wenn Sie Ihr persönliches Ladegerät gefunden haben, muss es natürlich auch regelmäßig zum Einsatz kommen. Planen Sie täglich kleine Erholungspausen ein und wöchentlich 2 bis 3 größere. Außerdem gibt es da ja noch den Jahresurlaub, der (der Definition nach) ganz und gar der Erholung dienen soll. Auch hier gilt: Planung ist die halbe Miete auf dem Weg zur Entspannung. Abhängig von Ihren individuellen Vorlieben sollte Ihr Urlaub einen guten Ausgleich zum Arbeitsalltag bieten. Sitzen Sie den ganzen Tag im Büro, wäre es ungünstig, Ihren Urlaub auf der Sonnenliege zu verbringen. Ein guter Mix aus Bewegung und ruhigen Aktivitäten ist hier optimal.

Über die Dauer des Urlaubs gibt es übrigens geteilte Ansichten. Die bekannteste lautet, dass echte Erholung erst nach 1 bis 2 Wochen beginnt, sprich: der Urlaub mindestens 2, besser noch 3 Wochen dauern soll. Neueste Untersuchungen zeigen jedoch, dass mehrere kurze Urlaube oft mehr bringen als einmal lange Ferien. Laut der Psychologin und Urlaubsforscherin Jessica de Bloom ist der Höhenpunkt der Erholung nach einer Woche erreicht, der Erholungseffekt hält nach kurzen Reisen ähnlich lange vor wie nach längeren Reisen.

Um neue Kraft zu schöpfen, sollte man jedoch nicht auf den Urlaub warten. Kurze Auszeiten am Feierabend oder am Wochenende sind mindestens genauso wichtig.

Tipps zur Erholung und Entspannung


  • Ausgerechnet Aktivität kann beim Entspannen helfen. Bewegung ist die natürlichste Art, Stress abzubauen. Die wohlige Entspannung erfolgt nach körperlicher Aktivität meist ganz von allein.
  • Rituale können helfen, um den Kopf frei zu bekommen: die Tasse Tee nach Feierabend, der Heimweg durch den Park, Zeitung lesen, Handarbeiten – konzentrieren Sie sich bewusst auf anderes.
  • Schaffen Sie sich regelmäßige Ruhezeiten, in denen Sie abschalten können. Ein Spaziergang im Grünen, ein Entspannungsbad oder mit einem spannenden Buch etwas früher ins Bett – gönnen Sie sich Auszeiten.
  • Intensive Entspannungsprozesse mit starker Erholungswirkung erreichen Sie durch ein systematisches Entspannungstraining, das jedoch der Anleitung und etwas Übung bedarf. Es gibt diverse Methoden wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Autogenes Training, sanftes Yoga, Tai Chi oder Chi Gong. Probieren Sie es aus!

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