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Häusliche Pflege: Wenn die Herausforderung zur Belastung wird

Ein Unfall, eine Krankheitsdiagnose, ein anschließender Krankenhausaufenthalt – manchmal wirft dich das Leben ganz schön aus der Bahn. Oft sogar so sehr, dass du noch nach dem Krankenhausaufenthalt auf Hilfe angewiesen bist. Nicht jeder hat Freunde oder Familie, die ihm in einem solchen Fall zur Seite stehen. Um auch zu Hause die Unterstützung zu bekommen, die man braucht, um wieder gesund zu werden, gibt es ambulante Pflegedienste.

Bild: © Tetra Images/Corbis
© Tetra Images/Corbis

Häusliche Pflege betrifft nicht nur alte Menschen. Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb ein Mensch auf Hilfe bei der Meisterung seines Alltags oder medizinische Versorgung angewiesen sein kann. Beispielsweise wenn während der Schwangerschaft oder nach Geburt gesundheitliche Beschwerden auftreten oder auch die Weiterversorgung nach einer Operation in der eigenen Wohnung nötig ist bzw. die sogenannte Krankenhausvermeidungspflege.

 

Pflege durch die Familie

Hat der Patient Angehörige, die bei ihm leben, können diese in den meisten Fällen die häusliche Pflege übernehmen. Mehr als zwei Drittel der rund 2,5 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von Familienmitgliedern versorgt. Dazu gehören unter Umständen auch das Setzen von Spritzen und die Medikamentengabe. Auch unter professioneller Anleitung ist das nicht jedermanns Sache. Eine Ablehnung dessen ist möglich, muss aber gut begründet sein. Unterstützung für die häusliche Pflege durch Angehörige gibt es von der Pflegekasse. Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich nach dem Schweregrad der Pflegebedürftigkeit.

Die Familienangehörigen fühlen sich anfangs häufig überfordert, werden sie doch mit zahlreichen organisatorischen und rechtlichen Fragen konfrontiert. Daneben fehlt natürlich die Praxis in Sachen Kranken- oder Altenpflege. In den meisten Bundesländern gibt es inzwischen Pflegeberatungsstellen oder kirchliche Institutionen, die Angebote zum Thema Pflege von Angehörigen bieten. Auch die Pflegekasse berät Betroffene und liefert allgemeine und individuelle Informationen zum Leistungsangebot.

 

Ambulante Pflegedienste

Lebt der Patient alleine, kann er einen Pflegedienst beauftragen. Voraussetzung dafür ist eine ärztliche Verordnung. Die professionellen Pfleger versorgen den Pflegebedürftigen je nach Bedarf nicht nur medizinisch, sondern helfen auch bei der Meisterung des Alltags. Unterschieden wird dabei zwischen der Grundpflege, der Behandlungssicherungspflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung. Neben dem Wechseln von Verbänden oder dem Legen von Kathetern, gehen die Pflegekräfte ggf. auch einkaufen, helfen beim An- und Ausziehen, bereiten Mahlzeiten zu und putzen die Wohnung.

Einen Teil der Kosten für die Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst müssen die Patienten selber übernehmen. Den Rest zahlt in der Regel die Krankenkasse. Zehn Prozent der Kosten für die ersten 28 Tage im Kalenderjahr sind Eigenanteil. Für jede Verordnung fallen zusätzlich zehn Euro an.

 

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